2009_05_10-Liga Auftakt in Waiblingen

Liga Auftakt in Waiblingen

ALZ-Damen siegen beim Ligaauftakt in Waiblingen

Das LBS- Damenteam des ALZ Sigmaringen startete mit einem überlegenen Sieg beim Auftaktrennen des LBS- Cups.
Vor den Ligakonkurrentinnen aus Süßen und Waiblingen errangen Jennifer Zenker, Scarlet Vatlach, Naomi Fergusson und Juliane Dentler diesen Erfolg und schufen damit eine gute Ausgangsposition für die folgenden Wettkämpfe.
Überzeugend präsentierte sich insbesondere Jenny Zenker bei ihrem ersten Rennen der Saison. Sie errang in der Einzelwertung den 3. Rang. Aber auch Neuzugang Scarlet Vatlach, schnellste Schwimmerin des Teams, platzierte sich noch unter den Top 10 und trug zum Mannschaftserfolg bei.
In Abwesenheit der Olympiateilnehmerin Ricarda Lisk gewann deren Vereinskameradin Svenja Bazlen die Tageswertung. Katja Schumacher aus Heidelberg finishte 5 Sekunden vor der Sigmaringerin. Fragwürdig war der Modus des Rennens.
Mit jeweils 20 Sekunden Abstand wurden alle Athletinnen auf die 500m lange Schwimmstrecke des Waiblinger Freibades geschickt. Ohne Windschattenfahren galt es dann 20 km Rad zu fahren und anschließend rund 5 km zu laufen.
Über Sieger und Platzierte konnte somit lange Zeit nur spekuliert werden und für die Zuschauer war ohnehin nicht ersichtlich, wer der Sieger war. Immerhin, der äußere Rahmen stimmte: Rekordbeteiligung in der boomenden LBS- Liga, hohe Leistungsdichte besonders bei den Männern der 1. Liga und ideales Triathlonwetter sorgten für hohen Unterhaltungswert bei den Aktiven.
Schon am kommenden Sonntag findet in Forst das beliebte Teamrennen statt. Das ALZ- Team wird mit anderer Besetzung ins Rennen gehen. Teamchef Elmer Gneiting will sich von allen Athletinnen des Teams ein Bild machen, um für den Bundesligaauftakt am 24. Mai die schnellsten 4 Damen aufbieten zu können..


Peter Schoissengeiers Lapsus verhindert ALZ- Doppelsieg

Peter Schoissengeier schimpfte am meisten, als er über die Ziellinie spurtete, denn durch sein Verschulden vergab das Herrenteam des ALZ den Tagessiegieg in der 1. LBS- Triathlonliga. Penibles Aufwärmen, sorgfältiges Präparieren der Rennmaschine und des Wechselplatzes; zur Startzeit fehlte der Rennanzug des ALZ- Starters, der nochmals zum Auto sprinten mußte und etwa zwei Minuten zu spät ins Wasser sprang, als die anderen Teammitglieder des ALZ und auch das folgende Team längst ihre Bahnen zogen. Mit geballter Wut gelang es Schoissengeier noch, sich auf den 16. Gesamtrang vorzuarbeiten. Mit knapp zwei Minuten Rückstand auf die siegreichen Crailsheimer reichte es dem ALZ aber nur zu Rang vier. Zusätzliches Pech war noch eine einminütige Zeitstrafe für James Elvery, der dadurch trotz Tagesbestzeit beim Laufen nur Zehnter wurde. Nachdem der Sportliche Leiter des ALZ kurzfristig auch noch Rene Göhler wegen Krankheit ersetzen mußte, war seine Stimmung zwiespältig. Einerseits große Verärgerung wegen individueller Fehler, andererseits die Gewißheit, dass die Athleten absolut fit sind. So gesehen trug man es auf ALZ- Seite mit Fassung und nimmt sich für das Teamrennen in Forst vor, verlorenes Terrain gut zu machen.
Die Triathleten des ALZ starteten als vierte Mannschaft hinter Bundesligaabsteiger Dornstadt und Vorjahresmeister Hansgrohe Schwarzwald und Vizemeister Süßen. Per Bittner (8.), James Elvery (10.), Peter Schoissengeier (16.) und Martin Sommer (47.) sorgten für das Mannschaftsresultat, Platz vier. Peter Vester (1:00:1 Std), der für Göhler einspringen mußte, hatte am Vortag noch einen 16 km Laufwettkampf gewonnen, war daher noch nicht wieder ganz erholt und sicherte das Teamergebnis.
Überraschender Tagessieger bei den Herren wurde das Team aus Crailsheim (3:47:25 Std.) vor Titelverteidiger Hansgrohe Schwarzwald (3:47:52 Std.). Mit 3:48:34 Std. war Absteiger Dornstadt noch vor dem ALZ (3:49:16 Std.). Einzelsieger waren der Australier Farlow (Crailsheim) vor Pesjar (Hansgrohe), Dragsta (Crailsheim) und dem Österreicher Reitmayer (Süßen).
Die neu formierte dritte Mannschaft des ALZ Sigmaringen mit Junior Simon Ostertag (1:01:09 Std.), Armin Reichl (1:01:23 Std.) und Holger Grümmer (1:07:49 Std.) belegte in der dritten Liga den 7. Platz.


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