Richard Murray wird Afrikanischer Meister
ALZ- Athlet auf dem Weg nach Olympia
Die weite Reise von Sigmaringen nach Maputo in Mosambik hat sich für Richard Murray gelohnt. In einem spannenden Rennen besiegte er seine Landsleute und wurde erstmals Afrikanischer Meister.
Nachdem der ALZ- Starter auf seinen Einsatz in Schömberg wegen Erkrankung verzichten mußte, war er sich gar nicht so sicher, wie fit er für den Wettkampf werden würde. Aber seine letzten Trainingseinheiten in Sigmaringen klappten gut und er reiste guten Mutes nach Mosambik.
Beim Schwimmen im aufgewühlten Indischen Ozean konnte er schon mit den schnellen Schwimmern Schritt halten – für Richard eminent wichtig, da Schwimmen immer noch seine schwächste Disziplin ist. Auf dem Rad fuhr er dann zusammen mit Hendrik De Villiers dem Feld davon und kam mit ihm, einem seiner härtesten Rivalen, zum Laufen. In seiner Paradedisziplin riskierte er alles und startete mit 2:45 min/ km auf die ersten eineinhalb Kilometer, um ein “Loch zu reißen”. Diesen Vorsprung konnte er schließlich bis zum Ziel behaupten und gewann mit ausgezeichneten 29:29 Minuten Laufzeit den Wettkampf vor De Villiers und Claude Eksteen.
Mit diesem Erfolg eröffnen sich für den jungen Triathleten ganz neue Perspektiven. Neben den Punkten dieses als ITU- Rennen gewerteten Wettkampfes ebnete er sich auch innerhalb des Triathlonverbandes seines Heimatlandes Südafrika den Weg für die Teilnahme an den WM- Rennen, die Voraussetzung sind, für die Olympiaqualifikation.
Auf Platz 89 der Weltrangliste vorgerückt, hofft er nun auf eine Teilnahme beim Weltcup in Hamburg.



