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2010_05_16 Bundesliga Gladbeck

Das Bild zeigt das ALZ- Team in Gladbeck von vorne: Per Bittner, Alexander Trappiel, Dominik Kugler, verdeckt James Elvery und Rene Göhler

Fast nach Maß verlief der Start des ALZ Sigmaringen in die Bundesligasaison.
Die Herrenmannschaft behauptete sich gegen starke Konkurrenz und zeigte sich auf Augenhöhe mit Teams wie Griesheim, Potsdam oder auch Hansgrohe Schwarzwald.
Am Ende sprang ein 5. Platz heraus, der als Ziel auch anvisiert worden war.
Die Damen strauchelten etwas und vergaben die Chance beim Laufen, wie im Vorjahr auf den 3. Platz zu springen. Sie wurden Siebte.
Alexander Trappiel war am Vormittag beim Grand Prix (250m Schwimmen, 5 km Rad und 2,5km Laufen) der schnellste Sigmaringer auf Rang 15 in einem Weltklassefeld, das von den Athleten des Deutschen Meisters Ejot Buschhütten dominiert wurde.
Die einzelnen Starter erreichten die Plätze 1,2,3, 5 und 8. Selten war die Dominanz einer Mannschaft größer.
Die weiteren ALZ- Starter James Elvery, Rene Göhler, Per Bittner und Dominik Kugler sicherten dem Team aber eine gute Ausgangsposition direkt hinter dem Team Hansgrohe Schwarzwald um Daniel Unger.
Beim Teamsprint am Nachmittag über 550m Schwimmen, 20km Rad fahren und 5 km Laufen verhielt sich die Mannschaft dann taktisch auf dem Rad sehr gut, fuhr harmonisch und stürmte zeitgleich mit Lemgo in die Wechselzone.
Auch nach einer von zwei Laufrunden waren beide Teams noch fast gleichauf. Doch die Freude war dann bei den mitgereisten Sigmaringer Fans groß, als das ALZ- Team als Erste durch den Tunnel ins Stadion einlief. Mit deutlichem Vorsprung auf Lemgo sicherten sie sich den 5. Platz hinter Hansgrohe Schwarzwald.
Auf dem Treppchen die überragenden Buschhüttener vor Potsdam und Griesheim.
Teamchef Elmer Gneiting war hochzufrieden mit dem Auftakt seiner Jungs und hofft , dass sich das ALZ am Ende sogar noch um einen Platz verbessern kann, da die Teams, die in Gladbeck traditionell gut besetzt sind, nicht immer auf die Weltcupstarter zurückgreifen können, während das ALZ mit Marc Widmer und Tom Davison noch zwei Asse im Ärmel hat.
Bei den Damen sah es nach dem Vormittag noch recht vielversprechend aus. Meister Witten und Favorit Erlangen hatten sich etwas abgesetzt, aber zwischen Platz drei (Krefeld) und Griesheim auf Rang 7 war alles möglich. So entwickelte sich ein spannendes Rennen, bei dem die vier ALZ- Starterinnen Jennifer Zenker, Scarlet Vatlach, Hana Kolarova und Jitka Simakova gewohnt stark schwammen und auf dem Rad zeitweise auf dem dritten Platz lagen.
Der Bruch entstand, als die junge Tschechin Simakova kurzfristig den Anschluss verpaßte und vom Kampfgericht aus dem Wettkampf genommen wurde. Zu Dritt war die Führung nicht auszubauen, und alle 5 Mannschaften kamen zusammen in die Wechselzone. Beim Laufen hatten die ALZ- Damen dann die wenigsten Körner und wurden undankbare Siebte.
Tagessieger einmal mehr das Team aus Witten vor Erlangen und Krefeld. Aber auch in der Frauenkonkurrenz sieht Teamchef Gneiting in den letzten drei Wettkämpfen die Chance, den anvisierten dritten Platz zu erreichen. Schon in Gladbeck konnte nicht das stärkste Quartett antreten. Dies steht erst ab Juli zur Verfügung. Am Sonntag ist in Witten schon der nächste Wettkampf. Ähnlich wie in Gladbeck gibt es ein zweigeteiltes Rennen: Vormittags eine Staffel über die Grand Prix Distanz und am Nachmittag wieder ein Teamrennen.